zeichne mir ein schaf

Zeichne mir ein Schaf entstand als Abschlussprojekt einer Gruppe von acht Studenten des Studiengangs MultiMediaArt an der FH Salzburg. In einer Produktionszeit von nur fünf Monaten wurde die Gesichte “Der kleine Pinz” (de.wikipedia.org/derkleineprinz) in ein multimediales Theater verwandelt. Was muss man sich unter einem “multimedialen Theater” vorstellen? Nun, von der Geschichte ist als real auftretende Figur nur der kleine Prinz geblieben. Die Figur des Piloten wurde ersatzlos gestrichen, da der Text in Monologform umgeschrieben wurde. Die Charaktere, die der kleine Prinz auf seinen Reisen trifft, wie auch die Rose auf seinem Heimatasteroiden wurden digital realisiert. Fuchs, Laternenanzünder, Geschäftsmann, Rose und König treten auf der Großleinwand auf, die zum “Fenster” in der Bühne wird.
Um jedoch überhaupt darauf zu kommen was an dieser für Kinder und Erwachsene geschriebenen Geschichte das Wesentliche ist, haben wir uns von den besten Geschichtenerzählern inspirieren lassen die es gibt. Als Abschlussgeschenk haben wir einen Freund für den kleinen Prinzen bekommen. Einen Pinguin.

Was darauf folgten waren viele Zeichnungen, Treffen, Diskussionen, Abwägungen, Stunden hinter dem Computer, der Kamera und in der Werkstatt. So entstand der Theatertext, Kostüm, 2D Animationen, Videosequenzen, die 3D Animation der Blume, sowie Plakate und Flyer.

Beim Konzepttreffen.

Unser König im Marionettentheater Salzburg.

Beim Fuchs-Dreh.

Präsentation der Plakate, Eintrittskarten und Flyer vor dem Druck.

Pressephoto mit “dem” kleinen Prinzen.
Nach erfolgreicher Vorproduktion, ging’s dann Ende April zum Rahmenbau. Die Rückproleinwand sollte in einem Rahmen hängen um das Streulicht vom Zuschauer fern zu halten und dem Prinzen eine “anspielbare” Fläche zu bieten.

Testdurchlauf noch ohne Rahmen vor der Leinwand.

Konzeptzeichnung zum Rahmen.

… und Umsetzung, dann doch auf andere Art.

Die Technik. Projektion und dahinter Licht.

Auch auf dem Fernsher macht die Rose eine gut Figur.

… kreierte für das Stück wundervolle Klangwelten.
Tests erfolgreich abgeschlossen, Kinderkrankheiten ausgemerzt. Es kann losgehen. Drei Vorstellungen waren anberaumt und innerhalb kurzer Zeit ausverkauft. Damit hatten wir nicht gerechnet. Wer aber nicht vollständig vorstellig wurde, waren die Leute die das Theater als Abschlussprojekt bewerten sollten.


“Bitte, zeichne mir ein Schaf”




“Ich bin bisher nur dreimal gestört wurden”



Der Fuchs im Wandel zum Menschen.

Auch nach den kommissionellen Prüfungen im Juni und der Graduierungsfeier im Juli 2009 waren wir noch nicht ganz fertig. Ein Buch soll das Projekt für alle Teilnhemer abschließen. Da in diesen Prozess nicht alle Teammitglieder involviert werden konnten, waren’s am Ende nur vier, die die letzten Stunden am Projekt verbrachten. Ende August 2009 waren die Bücher fertig. Ausgestattet mit Lesezeichen, die beim Wesentlichen weiterhelfen und einer DVD samt Mitschnitt und extra Sequenz mit den Animationen.
Die Aufführungsphotos stammen von Sandra Birklbauer, Titelbild und Making of-Photos sind von mir.
